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Letzte Überarbeitung: 12.03.05
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| Einiges
aus dem Leben von St. Martin |
Literatur Das Leben des heiligen Martins hat Sulpicius Severus mit vielen Ausschmückungen beschrieben. Später wurde vieles von Gregor von Tours ergänzt. Bücher 1." Martin von Tours, der wundertätige Mönch und Bischof" von Reinkens (3.Auflage, Gera 1876) 2."Saint Martin et son monastère" von Chamard ( Poitiers 1873 ) 3."Martin of Tours" von Scullard ( London 1891 ) 4:"Die Heiligen der Merowinger" von Bernoulli ( Tübingen 1900 ) 5."Kirchengeschichte Deutschlands" von Hauck (2.Auflage, Leipzig 1898 (Band 1, Seite 52 ff.) Quellen 1. Meyers Konversationslexikon Band 13 ( 6.Auflage, Leipzig 1908 ) 2. Das moderne Lexikon Band 18 ( Gütersloh 1972 ) 3. Das große Buch der Heiligen von Carlo Melchers (München 1980 ) 4. Wunderschöne Weihnachtszeit von Jürgen Neumann (Lingen-Verlag,Köln 1979) Seite 9 bis 13 |
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| Geburt | Martin wurde um das Jahr 316 in Ungarn geboren. Sein Geburtsort wird in der Literatur mit Steinamanger oder Sabaria angegeben. Der Ort lag am Fusse des heutigen Martinsberges in der Provinz Pannonien. | |||
| Tod | Martin starb um das Jahr 400 in Tours im Alter von 84 Jahren. | |||
Tours |
Liegt in
Mittelfrankreich zwischen der Loire und dem in die Loire einmündenden Fluß Cher. Es ist
der Hauptort der Touraine. Heute ist Tours mit seinen ca. 100.000 Einwohnern Hauptstadt
des Departements Indre-et-Loire und immer noch Sitz eines Erzbischofs. Erinnerungsstätten: Wallfahrtskirche Saint-Martin in Tours, gotische Kathedrale aus dem 12. bis 16. Jahrhundert. Der ehemalige Erzbischofspalast stammt aus dem 17. Jahrhundert. |
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| Kindheit | Martin wurde in Pavia erzogen. | |||
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Martin wurde von seinem Vater zum Militärdienst genötigt und diente mehrere Jahre in Gallien. Er nahm aber schon im Jahre 336 als Zwanzigjähriger seinen Abschied und kehrte in seine ungarische Heimat zurück. | |||
| Klosterleben | Bei seinem Aufenthalt in Mailand wurde er von den Arianern bedrängt und lebte eine Zeitlang als Klausner auf einer Insel bei Genua. Im Jahre 370 gründete Martin bei Poitiers ein Kloster. Es war wohl die erste klösterliche Organisation des Abendlandes. | |||
| Bischofszeit | Im Jahre 371 wird
Martin durch öffentliche Volksabstimmung zum Bischof von Tours gewählt. (Beachte in diesem Zusammenhang die Legende von den Gänsen!) Als Bischof von Tours gründete er das Kloster Marmoutiers. Besonders unter dem gallischen Landvolk verbreitete er das Christentum. |
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Der 11. November - auch Martini genannt - ist der Gedächtnis- bzw. Namenstag des Heiligen Martin von Tours. Auf diesen Tag sind viele Bräuche des Herbstdankfestes übergegangen. Dazu gehörten die Martinsgans, die wahrscheinlich früher zu den Opfertieren gehörte, und der Martinstrunk, bei dem der neue Wein geprüft wurde. | |||
| Symbole | Die Kappe des hlg. Martin diente den fränkischen Königen als Heerfahne, ohne die sie nicht ins Feld zogen. | |||
| Schutzpatron | Der Bischof von Tours oder der Heilige Martin von Tours ist der Schutzpatron von Frankreich und den deutschen Städten Würzburg und Mainz. | |||
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| Copyright by Martin
Luther vom SeniorNet im Bürgernetz Allgäu e.V. am Mittwoch, den 27. Mai 1998, geändert am 13.09.04 16:35 Wir hatten seit 11. Nov. 2000 zurück zur Hauptseite SeniorNet zurück zur Hauptseite Bürgernetz |
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