Letzte Änderung:  05.04.02

Senioren reisen: 

Kalifornien vom 17. bis 27. Oktober 1999

     
Ein Bericht von Anton Stehle, Röthenbach


Straßenmusikant in Santa Monica

 

Die Reise ging in den „Goldenen Südwesten von Amerika - Kalifornien" 


Los Angeles


Show in den Universal - Studios in Hollywood


Viktorianischer Stil San Diego


60 Kühe werden auf einmal bedient 
auf einer Farm mit 4000 Milchkühen


Der Hoover Staudamm


Mit einem Kleinflugzeug im und 
über den Grand Canyon


Im Tal des Todes: "Wir zwei quicklebendig!"


Eine Mastfarm mit über 100.000 Masttieren


Die berühmte Cable Care in San Francisco

Zürich - Los Angeles war die Flugstrecke. Ankunft nach 10 Stunden Flug um 13.00 Uhr Ortszeit. Die zweitgrößte Stadt von Amerika (14,5 Millionen Einwohner) nimmt uns in Empfang. Die Reiseleitung wartete schon auf uns zu einer Stadtrundfahrt. Orte wie Santa Monica, Beverly Hills, der Geburtsort von L.A., die Olvera Street, dürfen nicht fehlen.

Der 2. Tag galt Hollywood. Hier konnten wir einen Blick hinter die Kulissen der Filmwelt werfen. Wir besuchten die Universal - Film - Studios. Man kann es nicht schildern, man muss es selbst gesehen haben.

Der 3. Tag galt San Diego, der zweitgrößten Stadt Kaliforniens. Seaworld, Balboa-Park, Caronado - Halbinsel waren hier die Erlebnisse.

Am 4. Tag gegen Abend kamen wir in Las Vegas an, das Traumziel eines jeden, der gerne reist. Unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Einarmige Banditen (Spielautomaten) überfielen uns überall. Hotels mit 4.500 Zimmern, Hochzeitskapellen, Casinos, Shows, Glitter und Glimmer, und das monumental, wo man hinschaute.

Am 5. Tag besuchten wir von Las Vegas aus den Grand Canyon, eines der 7 Weltwunder. Dieses gigantische Naturschauspiel, ob Natur, Felsenschlucht oder der Colorado-River ist wirklich einzigartig auf der Welt. Es sind Gesteinsschichten zu sehen, die sich beim Ursprung der Erde gebildet haben. Auf dem Flug mit kleineren Flugzeugen sahen wir auch den Hoover-Staudamm, lange Zeit der größte Staudamm der Erde.

Am 6. Tag fuhren wir von Las Vegas nach Bakersfield. Unterwegs kamen wir durch das Tal des Todes - Deat Valley - der tiefste Punkt von Amerika. Er liegt 86 m unter N.N. Das Deat Valley ist eine der heißesten Gegenden der Welt, es wurden Temperaturen bis zu 59° C gemessen. Eine grausame und gefährliche Landschaft für Mensch, Tier und Maschine. Von der Natur her ein schönes abwechslungsreiches Tal mit Salzseen, Sanddünen und Wüstenlandschaft.

Am 7. Tag fuhren wir von Bakersfield nach Merced. Diese Gegend ist die Kornkammer Amerikas. Wir besuchten 3 landwirtschaftliche Betriebe. 1. Betrieb: Mastviehbetrieb, es werden hier ca 105.000 Tiere gemästet. 2. Betrieb: Milchviehbetrieb, es werden ca 4.000 Milchkühe gemolken. 3. Betrieb: Pistazienfarm.

Am 8. Tag fuhren wir von Merced nach San Francisco. Auf dieser Fahrt erlebten wir eine der Traumstraßen dieser Welt, die Highway - US 1. Zwischen Monterey und Carmel durchfuhren wir den 17 Miles-Drive, ein Naturschutzpark besonderer Note. Hier erlebten wir die Seelöwenfelsen und die vielen Naturschönheiten an der Küste des Pazifischen Ozeans.

Der 9. Und 10. Tag war der drittgrößten Stadt Kaliforniens, nämlich San Francisco gewidmet. Stadtrundfahrt, Cable - Car, Bay - Bridge, Golden - Gate - Bridge, die berüchtigte Gefängnisinsel Alcatraz, (hier saß Al Capone ein) und die Fisheman´s Wharf waren hier mit die Höhepunkte.

In Kalifornien fuhren wir mit dem Bus 3.146 Kilometer, die Temperaturen lagen bei 28 - 32° C. In San Francisco war es etwas kühler, ca. 20° C (Nebelstadt).

Müde, aber mit vielen Eindrücken erreichten wir dann am 11. Tag gegen 19.45 Uhr Ortszeit den Flughafen in Zürich. Die Reisegruppe bestand aus 27 Personen aus dem Allgäu.

 

Copyright by Anton Stehle vom SeniorNet im  Bürgernetz Allgäu e.V.  
am Mittwoch, den 1. Dezember 1999

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